Arbeitsweise

Der bloße Ausschnitt eines Motivs verliert an Gegenständlichkeit und wird somit zur Abstraktion.  Durch Interpretationen von Spuren, Oberflächen mit unterschiedlichen Texturen entstehen Bilder mit reliefartigen Oberflächen mit ausgebildeten Strukturen. Ohne Oberflächen gibt es keine Räume und Tiefen.

 

Oft beginne ich meine Arbeit aus einem inneren Impuls heraus oder arbeite in bestimmten Zyklen. 

Ich verwende nur hochwertige Acrylfarbe in Verbindung mit den unterschiedlichsten Materialien wie: Beizen, Binder, getrockneten Blumen, Graphit, Holzkohlenasche, Kaffee, Leinöl, Mohnöl, Rost, Schellack, Tuschen, Wachs und Arbeite Buchseiten, getrocknete Blüten, Perlen oder Fundstücke ein. 

Als Untergrund dienen mit Leinwand, Hartfaserplatten, Malplatten handgeschöpftes Papier. Außer Pinsel verwende ich verschiedene Spachtel und Zahnbürsten.  

 

Die Werke entstehen Schicht um Schicht, Farbe und Material werden auf- und abgetragen, abgewaschen, geschüttet, gepustet und wieder reduziert. Es entstehen Verbindungen, die nicht immer vorhersehbar sind.  Und so ist am Ende jedes Bild ein Erlebnis, ein Unikat, eine Entdeckung für mich und vielleicht auch für den Betrachter.