Arbeitsweise

Meine Kunst

Eindrücke, Empfindungen und Interpretationen von Spuren

Unterwegs halte ich Eindrücke und Spuren von Natur und Umwelt mit der Kamera fest, diese dienen mir als Grundlage, später meine inneren Bilder abzurufen und sie reduziert auf Leinwand oder Papier zu bringen. Der bloße Ausschnitt eines Motivs verliert an Gegenständlichkeit und wird somit zur Abstraktion. Oft beginne ich meine Arbeit aus einem inneren Impuls heraus oder arbeite in bestimmten Zyklen. 

Ich verwende hochwertige Aquarellfarben sowie hochpigmentierte Acrylfarben der Firma Lascaux in Verbindung mit den unterschiedlichsten Materialien wie: Beizen, Binder, getrockneten Blumen, Graphit, Holzkohlenasche, Kaffee, Leinöl, Mohnöl, Rost, Schellack, Tuschen, Wachs und Arbeite Buchseiten, getrocknete Blüten, Perlen oder Fundstücke ein. Als Untergrund dienen mir Leinwand, Hartfaserplatten, Malplatten, handgeschöpftes Papier. Außer Pinsel verwende ich verschiedene Spachtel und Zahnbürsten. Die Aquarelle sind mit einem hochwertigen Passepartout versehen. Die Leinwände, die auf einem 4,5 cm tiefen Holzkeilrahmen gespannt und auf der Rückseite befestigt sind, wirken durch den tiefen Rahmen sehr edel und können somit auch ohne Rahmung aufgehängt werden. Die Seiten der Keilrahmen sind ebenfalls farblich angepasst, so dass die Werke auch ungerahmt aufgehängt werden können. Die Werke sind von mir entweder auf der Vorder- oder auf der Rückseite signiert, teilweise datiert. Die Strukturbilder in Verbindung mit den verschiedensten Materialien entstehen Schicht um Schicht, Farbe- und Materie werden auf- und abgetragen. Bei diesem Malprozess entstehen Verbindungen, die nicht vorhersehbar sind und die dadurch entstehenden Risse und Strukturen ergeben eine einzigartige Haptik.  Das ist ein langer Prozess, es entstehet ein Dialog zwischen mir, dem Bild und nicht zuletzt den Materialien. Und so ist am Ende jedes Bild ein Erlebnis, eine Entdeckung für mich und vielleicht auch für den Betrachter.

Jedes Werk ist Handarbeit und somit ein Unikat.

 

Spuren der Zeit

Durch Interpretationen von Spuren, Oberflächen mit unterschiedlichen Texturen entstehen Bilder mit reliefartigen Oberflächen mit ausgebildeten Strukturen, teils aufgebrochen oder mit Rissen. Ohne Oberflächen gibt es keine Räume und keine Tiefen. Wo Oberflächen sind existieren auch Formen und Farben. Man muss sie nur entdecken!

 

Die Zeit ist selbst ein Element 

Johann Wolfgang von Goethe