In meinen Werken setze ich mich mit den Themen Natur, Spuren, Umwelt und Vergänglichkeit auseinander. 

Unterwegs halte ich Spuren mit der Kamera fest, diese dienen mir als Grundlage, meine inneren Bilder abzurufen und sie reduziert auf Leinwand oder Papier zu bringen. Der bloße Ausschnitt eines Motivs verliert an Gegenständlichkeit und wird somit zur Abstraktion. 

 

Durch Interpretationen von Spuren, Oberflächen mit unterschiedlichen Texturen entstehen Bilder mit reliefartigen Oberflächen mit ausgebildeten Strukturen. Ohne Oberflächen gibt es keine Räume und Tiefen.

 

Oft beginne ich meine Arbeit aus einem inneren Impuls heraus oder arbeite in bestimmten Zyklen. 

Ich verwende nur hochwertige Acrylfarbe in Verbindung mit den unterschiedlichsten Materialien wie: Beizen, Binder, getrockneten Blumen, Graphit, Holzkohlenasche, Kaffee, Leinöl, Mohnöl, Rost, Schellack, Tuschen, Wachs und Arbeite Buchseiten, getrocknete Blüten, Perlen oder Fundstücke ein. 

Als Untergrund dienen mit Leinwand, Hartfaserplatten, Malplatten handgeschöpftes Papier.

 

Außer Pinsel verwende ich verschiedene Spachtel und Zahnbürsten. 

 

Die Werke entstehen Schicht um Schicht, Farbe und Material werden auf- und abgetragen, abgewaschen, geschüttet, gepustet und wieder reduziert. Es entstehen Verbindungen, die nicht immer vorhersehbar sind. 

 

Das ist ein langer Prozess, es entstehet ein Dialog zwischen mir, dem Bild und nicht zuletzt den Materialien. Und so ist am Ende jedes Bild ein Erlebnis, ein Unikat, eine Entdeckung für mich und vielleicht auch für den Betrachter.