Meine Kunst

 

Eindrücke, Empfindungen und Interpretationen von Spuren  

 

Seit 2015 arbeite ich immer wieder an dem Zyklus Vergänglichkeit  

 

Zeichen der Zeit 

Nichts bleibt - alles ist vergänglich, 

Entstehen – Vergehen 

Aufbau - Zerstörung 

Alles unterliegt einem Wandel  

 

Die Zeit ist selbst ein Element. 

Johann Wolfgang von Goethe  

 

 

Bei Spaziergängen halte ich meine Eindrücke mit der Kamera fest, diese Fotos dienen mir später als Grundlage, meine inneren Bilder abzurufen und sie, reduziert auf Farbräume und Flächen, auf die Leinwand zu bringen.  Zu Hause wähle ich dann Ausschnitte aus. Der bloße Ausschnitt eines Motivs verliert an Gegenständlichkeit und wird somit zur Abstraktion.    

 

Meistens beginne ich aus einem inneren Impuls heraus. Die Bilder entstehen Schicht um Schicht, Farbe- und Material werden auf- und abgetragen, abgewaschen, geschüttet, gepustet und wieder reduziert. Das ist ein langer Prozess, es entsteht ein Dialog zwischen mir, dem Bild und nicht zuletzt den Materialien.  Es entstehen Verbindungen, die nicht vorhersehbar sind und die dadurch entstehenden reliefartigen Oberflächen mit ausgebildeten Strukturen ergeben eine einzigartige Haptik.  Ohne Oberflächen gibt es keine Räume und Tiefen. Wo Oberflächen sind existieren auch Formen und Farben, die man nur entdecken muss.    

 

Ich verwende nur hochwertige Acrylfarbe der Firma Lascaux, experimentiere mit Pigmenten, Marmormehl, Binder, Strukturpaste, Sand, Steine, Holzkohlenasche, Tinte, chinesische Tusche, Schellack, Graphit, Leinöl, Mohnöl, Beize, Rost, Wachs, löslichen Kaffee, arbeite Buchseiten, getrocknete Blumen, Rinde oder Fundstücke ein.     

 

Als Untergrund dienen Leinwand, Hartfaserplatten, Malplatten, Aquarell- und handgeschöpftes Papier. Malwerkzeuge sind Pinsel, verschiedene Spachtel, Zahnbürsten.