Acrylmalerei - Mischtechnik

 

Ich verwende nur hochwertige Acrylfarbe der Firma Lascaux, experimentiere mit Pigmenten, Marmormehl, Binder, Strukturpaste, Sand, Steine, Holzkohlenasche, Tinte, chinesische Tusche, Schellack, Graphit, Leinöl, Mohnöl, Beize, Rost, Wachs, löslichen Kaffee, getrocknete Blumen, Rinde, arbeite Buchseiten oder Fundstücke ein.

Unterwegs halte ich die Spuren, die mir begegnen, mit meiner Kamera fest. Sie begegnen uns überall, wir müssen nur genau hinschauen: Baumrinde, Felswände, Wandstrukturen wie abgeblätterte Wände, Türen, Fenster usw.

 

Als Untergrund dienen Leinwand, Hartfaserplatten, Malplatten, Aquarell- und handgeschöpftes Papier. Malwerkzeuge sind Pinsel, verschiedene Spachtel, Zahnbürsten.

 

Die Seiten der Keilrahmenwerden farblich angepasst, können somit ungerahmt gehängt werden. Keilrahmen mit einer niedrigeren Stärke sind bereits mit einem Schattenfugenrahmen versehen, können jedoch auch ohne Rahmen erworben werden. 

 

Materialien werden auf- und abgetragen, abgewaschen, geschüttet, gepustet und wieder reduziert. Das ist oft ein langer Prozess, es entsteht ein Dialog zwischen mir, dem Bild und nicht zuletzt den Materialien.  

 

Und so ist am Ende jedes Bild ein Erlebnis, ein Unikat, eine Entdeckung für mich und vielleicht auch für den Betrachter.

 

 

„In ihren Werken dominieren Farbe und reliefartige Technik. Sie hat sich auf keine Maltechnik festgelegt, sondern möchte stets für alle Techniken und alles Neue offen sein.“ 

Christelle Liebelt

Galeristin und Kunst- u. Museumspädagogin M.A.

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