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Statement

Beschäftigung mit der Malerei seit frühester Jugend. 1960 -1.Preis bei der Ausschreibung vom Kuratorium "Unteilbares Deutschland" der 12-14-jährigen. 1962 gingen einige Bilder an die Westdeutsche Allgemeine Zeitung für Ausstellungen in ganz Deutschland. 1963 Zusage Studienplatz an der Folkwang-Hochschule Essen, leider konnte das Studium aus familiären Gründen nicht angetreten werden. Malen ist für mich Ausdrucksform schlechthin, ich kann kreativ sein, Wahrnehmungen festalten, Emotionen zum Ausdruck bringen - mal gegenständlich, mal abstrakt. Ich möchte nie stehen bleiben - mich immer weiterentwickeln, möchte mich auch nicht von äußeren Richtlinien, Kommentaren, Beurteilungen, Bewertungen beeinflussen lassen, sondern immer meinen eigenen Weg gehen. Seit 2009 beschäftige ich mich verstärkt mit der Acrylmalerei und entdeckte, inspiriert durch andere Künstler u.a. Gabriele Musebrink, mit Farben, Formen, Sand und anderen Materialien zu experimentieren. Ich beginne meistens spontan, Acrylfarbe und diverse andere Materialien werden auf- und abgetragen, abgewaschen, geschüttet und wieder reduziert. Das ist oft ein langer Prozess, es entsteht ein Dialog zwischen mir, dem Bild, den Farben und nicht zuletzt den Materialien. Der Zufall macht die Lebendigkeit aus. Und so ist am Ende jedes Bild ein Erlebnis, ein Unikat, eine Entdeckung für mich und vielleicht auch für den Betrachter. Interpretationen von Spuren in Natur und Umwelt wie abgeblätterte Wände, Gebirgsspuren, Baumrinden lassen Bilder mit reliefartigen Strukturen entstehen, teils aufgebrochen, teils mit Rissen. Sie fordern den Betrachter geradezu dazu auf, sie mit Händen zu berühren. Meine Kunst soll dem Betrachter nicht nur Freude bereiten, sondern auch anregen Natur und Umwelt stärker wahrzunehmen. Ich verwende nur hochwertige Acrylfarbe, experimentiere mit Pigmenten, Marmormehl, Binder, Strukturpaste, Sand, Steine, Holzkohlenasche, Tinte, chinesische Tusche, Schellack, Graphit, Leinöl, Mohnöl, Beize, Rost, Wachs, löslichen Kaffee, getrocknete Blumen, Rinde, arbeite Buchseiten oder Fundstücke ein. Als Untergrund dienen Leinwand, Hartfaserplatten, Malplatten, Aquarell- und handgeschöpftes Papier. Malwerkzeuge sind Pinsel, verschiedene Spachtel, Zahnbürsten. Weiterbildung durch Austausch mit anderen Kunstkollegen, Literatur sowie Kurse und Seminare. Ich nehme ständig an Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowie an den vom Landkreis Marburg-Biedenkopf ausgeschriebenen Kunsttagen teil. Seit 2010 freischaffende Künstlerin mit Eröffnung einer kleinen Galerie im eigenen Wohnhaus zur Präsentation der eigenen Bilder, die jederzeit nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden kann.

 

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